Betroh
 
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                                                Betroh Kohrnis
                              (Hat seinen platz im Schädelthron eingenommen)

Betroh wuchs in den Eisenlanden als Sohn  eines Bauern auf. Die Eisenlande sind eine Raue und Zerklüftete Gegend in der das Leben nicht einfach war und wo noch der glaube an die Alten Götter herrschte. Die Bevölkerung der Eisenlande hat sich über die Jahrhunderte ihrer  Umgebung angepasst, es sind großgewachsene, Muskulöse Menschen die gelernt hatten auch in der Lebensfeindlichsten Umgebung zu überleben.
Betroh lebte mit seinem Vater und seiner Mutter weit entfernt vom nächsten Dorf auf einem kleinen Bauernhof. Durch die große Entfernung zum nächsten Dorf oder zur nächsten Stadt war die Familie darauf angewiesen alles was sie zum leben brauchte selber herzustellen. Wo durch es dazu kam das Betroh sich nicht nur mit der Feldarbeit und der Viehhaltung auskannte, sondern auch mit der Jagd, dem Spurenlesen und dem Schmiedehandwerk.
Es war ein anstrengendes aber ruhiges leben was die  Bewohner der Eisenlande führten, zumindest bis zu dem Tag wo die Kirche und ihre Anhänger begonnen die Eisenlande zu erschließen. Denn mit der Kirche kam auch der aufgezwungener glaube an ihren Gott. Da die Eisenländer aber ein Stolzes und eigensinniges Volk waren die sich von niemandem etwas sagen ließen war ein Konflikt vorauszusehen. Es kam wie es kommen musste der Glaubenskonflikt führte zu einem Krieg. Der Krieg ging auch an Betroh und seiner Familie nicht spurlos vorbei. In den Zehn Jahren des Krieges verlor Betroh erst seinen Vater und dann seine Mutter. Betrohs Vater starb als er versuchte seine Frau vor der Verschleppung durch Anhänger einer Diebesbande zu retten. Dieses Ereignis prägte Betroh denn als er eines Mittags vom Holz holen aus dem Wald zurückkehrte musste er mit ansehen wie seine Mutter verschleppt wurde und sein Vater von den Männern die dies taten wie ein Stück Vieh abgeschlachtet wurde. Betroh wollte seinen Eltern noch zur Hilfe eilen aber er schaffte es nicht sie rechtzeitig zu erreichen. Als Betroh am aufgeschlitzten Leichnam seines Vaters stand hörte er eine furchteinflössende Stimme die zu ihm sagte: „ siehst du was sie deinem Vater angetan haben, sie haben ihn einfach aufgeschlitzt wie ein räudiges Schwein. Erinnere dich wie das Blut aus seinem Körper gequollen ist und wie er geschrieen  hat als sie ihm den Bauch aufgeschlitzt haben kannst du es sehen und hören?“
Betroh drehte sich herum um zu sehen von wem diese stimme kam doch er konnte niemanden sehen. Dann viel er vor dem toten Körper seines Vater auf die Knie und sagte:“ Dein Tod war nicht vergebens Vater ich werde Mutter retten.“ Dann nahm Betroh seinen Vater und trug ihn zurück zu ihren Hof um dort seinen Körper nach alter Tradition zu verbrennen. Nach dem Betroh seinem Vater die letzte Ehre erwiesen hatte ging er ins Haus suchte etwas zu essen und zu trinken was er auf der suche nach seiner Mutter mit nehmen konnte. Bevor er das Haus verlies zog Betroh seine Rüstung an die ihm schon öfter das leben rettete und nahm noch seine Streitaxt die in der vorrangegangenen zeit schon so manchen Feind den Tod brachte. Dann ging er los um seine Mutter zu retten, zum Glück beherrschte Betroh das Spurenlesen. Nach einem langen Marsch, es war mittlerweile Nacht geworden, fand Betroh die Gruppe und sah die Männer ums Feuer sitzen. Seine Mutter war Einstück weiter an einen Baum gebunden im Schein des Feuers sah Betroh das ihre Kleider vollkommen zerrissen waren und sie fast zu Tode geprügelt war. Da hörte Betroh wieder diese stimme die zu ihm sagte“: siehst du was sie deiner Mutter angetan haben, sie haben sie geschändet und geschlagen. Nun reche deinen Vater und deine Mutter und schlachte dieses Gesindel ab wie sie es mit deinem Vater taten. Hänge ihre Leichen an den Bäumen auf, spieße ihre Schädel auf und stelle sie gut sichtbar als Zeichen der Warnung hier hin.“ Betroh griff wie von sinnen seiend und immer wieder diese Worte hörend die Männer an und metzelte sie nieder, nach dem er den letzten feind erschlagen hatte schleppte  er sich vollkommen erschöpft zu seiner Mutter. Diese hatte mittlerweile auch ihren letzten Athemzug getan und ihr leben ausgehaucht. Betroh sank kraftlos und müde in ihren kalten Schoß und schlief mit tränen in den Augen völlig erschöpft ein. Als er wieder erwachte war es schon  hell und die sonne stand fast senkrecht am Himmel. Betroh hörte wieder die Worte der Stimme. Er tat was die Stimme ihm gesagte und hängte die Leichen der Männer an den Bäumen auf, spießte ihre Schädel auf und stelle sie gut sichtbar als Zeichen der Warnung an diesem Ort auf. Als er dies tat kam eine Gruppe Wanderer vorbei sie bestand aus zwei hoch angesehenen Priestern der Inquisition und ihren beiden Dienern. Die Priester hielten das was Betroh da tat für ein dunkles Ritual und so kam es das die Gruppe Betroh angriff. Betroh gelang es einen Diener und einen Priester zu erschlagen aber grade als er den Priester erschlug durch stieß ihn von hinten die Klinge des anderen Inquisitors. Just als Betroh dabei war seinen  letzten Atemzug auf der Klinge des Inquisitors steckend  zu tun hörte er wieder diese Stimme und sie sagte zu ihm:“ Ich  kann dir dieses mal noch dein leben schenken wenn du bereit bist mir deine Seele zugeben und für mich und meines gleichen zustreiten, sag wie ist deine Antwort?“ Da Betroh voller Hass und Wut auf die Diebesbande und ihre Anhänger war stimmte er zu mit der Bedingung das es ihm erlaubt sei den Anführer der Bande und seine Anhänger zu jagen und zu Töten. Die Stimme war mir der Bedingung einverstanden so lange sie Betroh nicht davon abhielt seine aufgaben zu erfüllen. Der Blut getränkte Boden fing an zu beben und riss auf, aus den rissen schlugen Flamen und Rauch stieg empor. Eine Furchteinflössende Fratze die so schrecklich war das einem fast das blut in den Adern gefror erschien und sagte zu Betroh:“ So sei es, ab jetzt dienst du den Vier Winden und ich Kohrnis der Blutwind bin dein Herr und Meister.“ Als der zweit Diener dies sah lief er weck um sich in einiger Entfernung hinter einem Baum zu verstecken, von dort aus sah er sich das geschehen weiter an. Der Priester erschrak, riss sein Schwert aus Betrohs Körper und hielt es schützend vor sich, dann sagte Er:“ Dämon was will... doch plötzlich verstummte sein Wort und sein Kopf fiel durch einen mächtigen Hieb mit Betrohs Axt von den schultern getrennt zu Boden. Als der Diener dies sah begann er voller angst um sein leben zu laufen. Betroh sah die Kohrnis an, kniete ehrfürchtig nieder und sagte:“ Es sei euch gedankt mein Meister ab dem heutigen  tage bin ich euer ergebener Diener und werde tun was auch immer euer Wunsch ist.“ Der Schädel des Blutwindes sah zu Betroh herab und sagte:“ Erhebe dich und beginne deine Riese, ich werde es dich wissen lassen wenn ich eine Aufgabe für dich habe. Zum Anfang werde ich dir einen Begleiter an die Seite stellen der dir die wichtigsten dinge die du wissen musst beibringen wird.“ Dann verschwand der Schädel mit den Worten :“ Linjay tritt hervor und lehre ihn alles was er wissen muss.“ Als der Blutwind dies sagte trat eine Gestallt hinter einem Baum hervor und sagte:“ Wie ihr es wünscht ich werde euren Willen erfüllen.“ Die Gestallt sah Betroh an und sagte zu ihm:“ Seit gegrüßt ich bin Linjay euer Lehrmeister sagt wie ist euer Name?“ Betroh sah ihn an und sagte:“ Seit auch ihr gegrüßt nennt mich Betroh, Betroh Kohrnis.“ Linjay sagte:“ So sei es dann Betroh last uns die Reise durch die Winde beginnen.“
Betroh und Linjay zogen zwei Jahre lang  gemeinsam durch die Winde. In diesen zwei Jahren brachte Linjay Betroh alles bei was er wissen musste und die beiden wurden gute Freunde. Was nicht verwunderlich war denn sie haben viele Schlachten gemeinsam geschlagen, mächtige Gegner besiegt, Rituelle stellen für die Vier Winde geschaffen und die ihnen aufgetragenen Aufgaben zur Zufriedenheit ihrer Meisters erfüllt.

Doch dann eines Tages ergab es sich das sich die Wege der beiden trennten und sie alleine weiter durch die Winde zogen. In den darauf vollgenden drei Jahren trafen sich die Beiden nur noch sehr selten um gemeinsame aufgaben zu erfüllen. Es lag vielleicht auch daran das Linjay mit seiner Position als einfacher Diener zufrieden war doch Betroh strebte höheres an er wollte in den rang eines Dunklen Inquisitors erhoben werden. 

 

 
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