Drow
 
"

Drow

Von Seiten einer erfahrenen Drowspielerin wird bemängelt, daß die ursprüngliche Version dieser Seite anscheinend von einem oder mehreren Nicht-Drowspielern erstellt wurde und NichtNeutral ist. Sie hat ein paar Einträge ergänzt, ist aber nach wie vor nicht mit der Seite zufrieden (s. Kommentar). Weitere Überarbeitungen durch erfahrene Drow-Spieler sind erwünscht. BitteErgänzen.
Drow zu sein ist keine so einfache Sache, denn man ist oft bei anderen Charakteren (ausgenommen vielleicht anderen Drow) erstmal der Böse und wegen seines Wesens abgelehnt - schließlich sind Drow beliebt als NSC-Gegner. Der Drow gehört zu den stigmatisierten Rollen.
Die Frage, die man sich dabei stellen sollte: Welche Sorte Drow will ich eigentlich darstellen?
Drow-Archetypen:
der "Gesinnung: Intelligent-Böse"-Drow: Ja, ich bin böse und huldige der Spinnengöttin Lloth - aber das muss nicht gleich jeder wissen.
der Diplomat: Ausgesendet von seinem Haus, oder aus eigenem Antrieb mit eigenen Zielen auf der Oberfläche/der Con unterwegs. Bereit zur Kooperation mit eigentlich feindlich gesonnenen Kreaturen solange sie ihm nutzt.
der (A)D&D-Drow: Meist in Richtung zweiter Drizzt ...
der Eilistrae-Drow: Nicht alle Drow beten Lloth an, schon im AD&D gibt es hier auch andere, "gute" Drow. Diese sind aber bei nicht wenigen Larpern als "KuschelDrow" verschrieen und werden in weiten Teilen der Larp-Landschaft wenig geschätzt.
der "KuschelDrow": Tu mir bitte nichts, dann tu ich dir auch nichts!
Keine Drow, aufgrund der Ähnlichkeit aber hier erwähnt: Die Warhammer-Dunkelelfen. Heißen hier "Druchii" und sind nicht schwarz. Auch keine Spinnengottheit. Daher vermuten hier viele eine "PowerGamer-Variante" von Drow; Druchii sind als Spielercharaktere nicht ohne Weiteres auf Standard-Cons zu empfehlen.
Im Allgemeinen finden von diesen Typen nur zwei eine Anwendung. Ein Drow alleine auf der Oberfläche, fernab von Haus und Mutter Oberin muss schon sehr sehr triftige Gründe haben. Ein zweiter Drizzt oder Kuscheldrow gehört definitiv zum Musterbeispiel der Kategorie StigmatisierteRollen, und der intelligent-böse Drow sollte schlau genug sein zu wissen, dass er alleine keine Chance gegen "die Welt da oben" hat. Diplomaten oder normale Drow werden es sich zehnmal überlegen, ohne jeglichen Schutz durch Haus und Mutter das Underdark zu verlassen, bzw. werden sie kaum die monatelange Reise nach oben auf sich nehmen um dort 'nur' ein paar Tage zu verbringen. Auch die Mutter Oberin, welche den Befehl zur Reise geben muss, sollte einen Grund haben, einen Drow nach oben zu senden. Für einen Drow ist der Aufentalt an der Oberfläche alleine und auf längere Zeit durchaus als eine Art Hölle anzusehen.
Ausrüstung:
Drow achten auf ihr Äußeres und sehen daher meist ziemlich gepflegt aus. Sie bevorzugen dabei leichte Rüstungen und dunkle, gedeckte Farben (schlechter bei Nacht zu erkennen). Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für Krieger sind etwa:
eine oder mehrere "heimtückische" Waffen (etwa Giftdolche, Giftpfeile, Giftbolzen, Kurzschwert, Armbrust)
eine Tartsche (kleiner Handschild) oder einen anderen Schild
Elfenohren in schwarz, dazu passende Schminke, eine weiße Perücke oder entsprechendes Spray und rote Kontaktlinsen
Als Rüstung bieten sich leichte und wenig behindernde Rüstungen an, also LederRüstungen, Brigantinen und Kettenhemden. Diese sollten am besten unter der Kleidung getragen werden. So verursachen sie weniger Lärm und stechen nicht so ins Auge.
Alternativ: vgl. Abbildung oben,
Alternativ: Das 7te Aleanvirr Expeditionskorps (http://www.aleanvirr.de
optional:
ein Spinnensymbol zu Ehren der Göttin Lloth.
Ein Wimpel mit Hausrune.
Ratsames:
Überlege dir dreimal, ob du einen solchen Charakter spielen willst. Auf den meisten üblichen Veranstaltungen wirst du als Freiwild angesehen werden. Nicht wenige Spieler lehnen SC-Drow auch außerhalb ihrer Rolle grundsätzlich als destruktives Konzept ab (vgl. KontroverseSpielerDrow). Auf manchen Cons wirst du gar nicht erst zugelassen werden. GroßCons dagegen bieten spezielle Lager für Drow oder zumindest "dunkle" Charaktere und damit bessere Spielmöglichkeiten für Drow als "normale" Cons.
Wenn du einen Drow spielen willst, solltest du unbedingt schon einige Erfahrung auf Larp gesammelt haben, da es sich um eine darstellerisch herausfordernde Rolle handelt!
Am besten fängst du nicht alleine einen Drowcharakter an, sondern tust dich mit anderen zusammen. Als einzelner Drow hat man meist wenig Spaß und das Rollenspiel leidet.
Es gibt auch Drow-spezifische Spielergruppen bzw. Veranstalter, z.B. [Underdark Live] oder [Drowhaus Maerreth]. Unter Umständen ist es besser, hier mit dem Drow-Spiel anzufangen.
Drow sind grausam, aber nicht dumm, eher verschlagen und heimtückisch.
Lloth- oder Lolthgläubige Drow akzeptieren nichts, was ihre "Mother Matron" nicht gebilligt hat, denn sie leben in einem Matriachat.
Mit dem Lebensmotto "Hart, aber Ungerecht" kommt man in den meisten Drow-Enklaven-schon ziemlich weit, Intrige gehört zum Alltag.
Am besten ist es, wenn deine MitSpieler Angst haben, weil sie von dir glauben, du könntest ... (Posing ist einfach alles!!!)
Männer haben nichts zu sagen in der Drowgesellschaft. Versuche daher zumindest immer eine Frau in deinem Trupp zu haben, die das Kommando hat.
Vermeide, gleich als Prestigeträger zu starten. Rollen wie Hohepriesterin, Waffenmeister oder Hausmagier mögen zwar verlockend klingen, sind aber im LARP fast nicht mehr darzustellen.
Drowspiel ist eine Gratwanderung! Sei nicht zu hart (vgl. Brachialkonsequenzler), aber vermeide, dir ein Image als Kuscheldrow anzueignen. Du musst es schaffen, die MitSpieler durch dein Spiel nicht OT zu verärgern. Vergiss niemals, dass dein Charakter jederzeit durch so genannte Lichties umgebracht werden kann aufgrund seiner Rasse.
Vermeide extravagantes wie Albino-Drow oder Halb-Drow oder sogar Lichtunempfindlicher Drow - das lässt dich schnell in die Sparte PowerGamer oder Pappnase rutschen.
Das lass sein:
Magie ist bei den Drow recht weit verbreitet, ebenso Giftkunde. Das bedeutet aber nicht, alles zu töten, was kein Drow ist. Natürlich liegt Drow wenig bis gar nichts an anderen Rassen, aber diese können vielleicht noch einmal nützlich sein. Also hege und pflege die Sklaven ein wenig.
Nicht gern gesehen ist im Allgemeinen der "KuschelDrow" (s.o.), wahrscheinlich gerade, weil er so häufig anzutreffen ist. Andererseits ist es destruktiv und sinnfrei als Drow ständig Leute umbringen, damit beweist man gar nichts.
Tagsüber rumlaufen! Jedenfalls nicht, ohne wirklich dick eingemummt und verschleiert zu sein, denn das helle Licht der Sonne verbrennt einem Drow die Haut und/oder -je nach Vorlage- macht ihn blind. Frühestens mit Einbruch der Dämmerung kann man also i.d.R. seinen Char ausspielen, da die wenigsten SL/Orgas einen ZweitCharakter zulassen - allerdings liegt hierin auch ein unbestreitbarer Vorteil begründet: Man kann sich kaum über mangelnden Schlaf beklagen
Extremer Sonnenbrand ist eine Ansicht über Drow, die sich nach meinem Wissen weder in einer (A)D&D Quelle noch in der daraus resultierenden Literatur belegen läßt. Allerdings wird diese Eigenschaft gerne als Nachteil in sogenannten "Rasse"-Paketen verwendet, um zusätzliche Vorteile auszugleichen. --
Hinterlasse beim Duschen oder Abschminken keinen schwarzen Schmierfilm im Sanitärbereich. Andere Spieler wollen die Dusche oder das Waschbecken auch noch benutzen und spätestens die Orga wird sich nicht darüber freuen, beim Abbauen auch noch deinen Dreck wegputzen zu müssen. Auch dann nicht, wenn du NSC warst.
Meine Empfehlung ist es auf destruktives Spiel wie Todesstöße oder permanente Verstümmelungen anderer SC-Charaktere zu verzichten. Das bedeutet nicht, daß man sich alles gefallen lassen muß. Jedoch ist es in meinen Augen ausreichend, im Kampf den Gegner auf "Null" zu prügeln und ihn dann als tot liegen zu lassen, damit dem Charakter die Chance bleibt sich retten zu lassen.
Die Götter der Drow nach D&D:
Elistraee:
Göttin der "guten Drow" 
Ghaunadaur:
Gott der Schleime, Schlicke und Gallerten ... wohl eher unbespielbar, es sei denn, eine Orga baut mal auf einer Wagenladung Gelatine einen Gelatinous Cube 
Kiaransalee:
Drow-Göttin der Rache und der Untoten 
Lloth oder Lolth:
Lloth ist die oberste Göttin der Dunkelelfen, sie erscheint als Drow mit mehr oder minder offensichtlichen Spinnenmerkmalen (mehrere Facettenaugen, Mandibeln, mehrere Chitinarme) oder als riesige Spinne mit dem Gesicht einer Drow oder dem Oberkörper einer Drow. Sie herrscht vor allem durch ihre Macht und die dadurch resultierende Furcht, alle ihre Priester sind weiblich. Die Priesterinnen sind in sogenannten Häusern organisiert, das Oberhaupt eines Hauses, die sogenannte Matronin/ Matriarchin, herrscht mit absoluter Macht über alle anderen Familienmitglieder, die durch Heirat oder Blut alle mit der Matronin verbunden sind.
Lloth fördert Konflikt zwischen den Drow um die schwachen Elemente zu finden und zu beseitigen, sie belohnt Stärke mit Macht und straft Schwäche und Versagen mit dem Tod oder der qualvollen Verwandlung in Spinnenelfen, halb Drow und halb Spinne - dieser stehen noch unter den niedrigsten Sklaven. Endziel von Lolth ist die Eroberung der Oberwelt durch ihre "Kinder" - da sie der Grund für die Verbannung der Dunkelelfen in das Unterreich (die unterirdische Welt unter den Vergessenen Reiche - engl. Underdark) war, sieht sie diese als ihre Kinder an. 
Selvetarm:
Der dunkle Jäger, grob gesagt die extrem rachsüchtige Variante eines Drow Waldläufers.
Allerdings verstirbt Selvetarm in dem Roman "Sacrifice of the Widow" von Lisa Smedmann (ISBN 0786942509 (bookbutler.de)). 
Vhaeraun:
Gott der männlichen Drow, des Betrugs, der Diebe, Schurken und gedungener Mörder, auch als "der maskierte Lord" oder "der maskierte Gott der Nacht" bekannt

 
  Heute waren schon 1 Besucher (14 Hits) hier!  
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=