Oger
 
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Oger

Die Rasse der Oger besteht im Fantasy meist aus großen, ungewöhnlich starken (Ogerstärke), fetten, faulen und dabei sehr verfressenen humanoiden Wesen, die dümmer als Orks sind. Einigen Ogern wächst ein meist recht dickes, stumpfes und kurzes Horn aus der Stirn, das meist von elfenbeinartiger Färbung ist. Die Haut der Oger ist meist bräunlich oder menschlich rosa und vielen Ogern wächst am ganzen Körper kein einziges Haar. Sie bevorzugen leicht zu reißende Beute und nutzen zur Jagd meist Keulen und Baumstämme so, wie sie sie gefunden haben.
Kultur:
Oger haben keine Kultur in dem Sinne - sie sind aber häufig Kulturfolger. Wenn eine Ansammlung mehrerer Oger in der Nähe einer Siedlung auftaucht, fangen meist kurze Zeit später die Siedler an, zu bemerken, dass ihr eingepferchtes Vieh recht schnell weniger wird und auch stabilste Gatter und Pferche zerbrochen werden. Oger sind grundsätzlich immer dort, wo es viel leicht zu ereichendes Futter gibt.
Kampf:
Ein Oger ist im Kampf eine ernstzunehmende Bedrohung. Seine unglaubliche Stärke wird vom Troll noch übertroffen, reicht aber grundsätzlich aus, einen Krieger samt Plattenrüstung in zwei Teile zu brechen. Oger handeln auch im Kampf nur instinktiv - sie beherrschen keine Taktik, sind zu so etwas wie einer Schlachtreihe nicht fähig. Sie rennen oder stapfen auf den Gegner zu und schlagen ihn mit ihrer Waffe oder versuchen, ihn zu ergreifen. Der Oger ist außerdem wirklich sehr widerstandsfähig und verkraftet einen recht hohen Blutverlust. Oger haben eine natürliche Angst vor Feuer. Obwohl sie nicht wirklich viel von einer Fackel zu befürchten haben, rennen sie manchmal vor ihr weg - kommen aber grundsätzlich nie näher an eine solche heran, als bis sie merken, dass es sich um Feuer handelt. Eine Ausnahme sind da nur die Oger, die von Siedlern langsam an Feuer gewöhnt wurden (meist eher unabsichtlich).
Eignung als Nutztier:
Oger sind recht leicht anzulocken und mit ein wenig Geduld werden sie auch zahm - sobald sie merken, dass sie sich überhaupt nicht anstrengen brauchen, um zu Futter zu kommen (weil es ihnen regelmäßig am immer gleichen Ort hingelegt wird). Aber einmal angefüttert sind Oger recht anhänglich - und wenn sie nicht weiterhin regelmäßig zu Fressen bekommen, werden sie auch rabiat (sie werden schnell wütend, wenn sie wirklich hungrig sind). Oger kann man wohl nur nutzen, indem man den schmalen Grat zwischen überfressen und hungrig nutzt, um sie für Arbeiten, die für Menschen sehr mühsam sind, einen Oger aber keine Mühe abverlangen, mit Gebratenem oder besonders Süßem zu belohnen. Beeinflussungsmagie wirkt aber auch - Oger haben keine Resistenz gegen Beeinflussung.
Gesinnung:
Oger haben kein Unrechtsbewustsein - dafür fehlt ihnen die Weisheit. Man kann es ihnen auch nicht beibringen - dafür fehlt ihnen die Intelligenz. Es gibt aber Oger, die durch Freundlichkeit oder grundsätzliche Feindschaft zu allem auffallen - Oger lassen sich meist sehr stark von einzelnen Ereignissen prägen.

 
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