Zwerge
 
"Zwerge

Zwerge sind zumeist kurz gewachsen (einige Quellen sprechen sogar von einer durchschnittlichen Größe von nur einem Meter, was als Über- bzw. „Unter“treibung angesehen werden kann; oft geht man von etwa 1,30 m aus) und etwas „gedrungen“, aber Zwerge sind häufig groß - wie ich immer sage, Größe hat häufig nichts mit Körperlänge zu tun In jedem Fall tragen Zwerge Bärte - ein gut gepflegter Vollbart gilt als Schönheitsideal und wird mit Stolz getragen. Ein Zwerg, der freiwillig seinen Bart abschneidet, tut dies, weil er Schande auf sich geladen und damit sozusagen sein Gesicht verloren hat - hier ist aber das wirkliche Abschneiden des Bartes gemeint, nicht das Kürzen. Es haben auch viele Zwergenfrauen einen Bart, was bei Angehörigen anderer Rassen gelegentlich zu Verwirrungen bezüglich der Geschlechtszugehörigkeit eines Zwergs kommen kann. Es gibt aber auch viele Clans, in denen bärtige Zwerginnen unüblich sind. Häufig tragen Zwerginnen Zöpfe
.
Kleidung:
Zwerge tragen robuste Kleidung und Umhänge mit farbigen Kapuzen. Diese sind häufig in Erd- oder Steintönen gehalten. Häufig werden auch Felle und Leder getragen. Die Kleidung ist zweckmäßig für das Leben und die Arbeit tief im Berg. Wesen: Zwerge stehen unbedingt zu ihrem Wort: Kein Gefallen und keine Schmach, die jemals einem Zwerg getan wurden, sind von den Zwergen vergessen worden. In manchen Fällen wird das gegebene Wort sogar vererbt. Dies gilt z.B. für Schulden. Zwerge sind meistens gutmütig, aber ab und zu etwas brummelig - mancher würde sogar sagen, sie sind manchmal etwas missmutig Freundschaft unter Zwergen nimmt einen äußerst hohen Stellenwert ein. Es gibt wenige, die von Zwergen als wahre Freunde bezeichnet werden. Ist dies jedoch der Fall, dann hält diese Freundschaft sehr, sehr lange und es muss sehr viel passieren, damit diese Freundschaft in die Brüche geht. . Die Zwerge gehen davon aus, dass eine solche Freundschaft einem Wort entspricht (siehe hierzu weiter oben). Dies ist möglich, weil Freundschaft wie ein Prinzip ist, das durch die zwergische Sozialisation von den Eltern an die Kinder weiter gegeben wird.
Lebensart und Clans:
Zwerge sind hervorragende Bergleute und Handwerker, insbesondere vortreffliche Schmiede, Rüstungsmacher, Waffen- oder Goldschmiede und unerreichte Steinmetze. Sie leben in verschworenen Gemeinschaften und bevorzugen unterirdische Städte. In manchen Ländern gibt es jedoch auch oberirdische Zwergenstädte. Diese sind meist in hügeliger Landschaft zu finden, da die oberirdisch lebenden Zwerge ihre Vorliebe für diese Umgebung immer noch pflegen. Diese Städte sind zumeist namenhafte und wichtige Handelspunkte. Die Hügelzwerge sind dafür bekannt, dass man hier Dinge erstehen kann, die von Bergzwergen hergestellt wurden. Bergzwerge leben nicht selten so zurückgezogen, dass es sicherlich viele Clans gibt, die noch nie die Sonne gesehen haben. Zwerge sind recht langlebig. In den meisten Zwergenkulturen gelten sie erst ab60 bis 80 Jahren als volljährig. Diese Zeit verbringen diese im Familien- bzw. Clanverband, der eine verbreitete Lebensform für dieses Volk ist. Zwergenkönige oder Clanführer werden sehr selten durch Geburt bestimmt. Diese Position hat nämlich ein Zwerg inne, der sich durch viele ruhmreiche Taten als würdig erwiesen hat, dieses Amt zu bekleiden. Wenn wirklich mal ein Sohneines Clanführers wieder zum Clanführer wird, dann also nicht wegen eines irgendwie gearteten Geburtsrechts, sondern weil er sich diese Position verdient hat. Dies ist auch die Erklärung für die legendäre Loyalität der Zwerge zu ihren Königen oder Clanführern. Mir ist in verschiedensten Chroniken nie eine Überlieferung eines Aufstandes eines Clans gegenüber seinem König bekannt geworden. Clanführer sind vielmehr sehr weise, erfahrene Zwerge, die sich die ihnen erbotene Loyalität auf ganzer Linie verdient haben. Wenn ein Clanführer sich nicht mehr für fähig hält, den Clan zu führen, so wird ein neuer Clanführer vorschlagen. Die Entscheidung darüber liegt jedoch beim Clan, nicht bei dem Clanführer. In den meisten Fällen wird jedoch der vorgeschlagene Clanführer auch bestimmt, da Weisheit und Weitblick eines in die Jahre gekommenen Clanführers aus sich heraus zur richtigen Entscheidung führt. Zwerge halten zusammen - selten gibt es Kriege unter verschiedenen Clans. Eine Ausnahme stellen die sog. Duergar dar. Dies ist der zwergische Name für Dunkelzwerge. Alle übrigen Zwerge sehen diese als ihre Feinde an.
Reisen:
In den meisten Ländern trifft man Zwerge eher selten an. Das mag daran liegen, dass sie als geschickte Handwerker und Bergleute sich selten von ihren Wohnorten und Höhlen in den Bergen entfernen. Gerade ins Flachland führt einen Zwerg höchstens das Geschäft oder das Abenteuer. Und nur ungern sind Zwerge bereit, Schiffe aufs offene Meer zu besteigen. Denn Zwerge fahren nicht zur See - PUNKT!!! Von diesem Umstand rührt vielleicht das viel verbreitete Gerücht her, dass ein Seemann stirbt, wenn man eine Pfeife an einer Kerze entzündet. Die Zwerge wissen genau, dass dies ein Zwerg sein muss. Aber dieser ist selbst schuld - ist er doch auf ein Schiff gegangen.
Feinde:
Die meisten Zwerge hassen alle Angehörigen der goblinoiden Völker, gegen die viele Clans einen fast unerbittlichen und zum Teil schon Jahrhunderte alten Krieg führen. Dazu gehören Goblins, Orks und Oger, insbesondere Oger-Magier Zwerge hassen Riesen. Es gibt unter den Zwergen Elite-Krieger, die speziell für den Kampf gegen Riesen ausgebildet werden. Es gibt sogar hochgradig talentierte Baumeister, die sich auf die Konstruktion und Fertigung von Kriegsgerät zum Töten von Riesen spezialisiert haben. Häufig haben diese Zwerge fanatische Züge und werden von allen Nicht-Riesentötern gemieden. Zwerge hassen Drow. Da diese ebenfalls das Unterreich bewohnen und den Zwergen feindlich gesinnt sind, herrscht hier ein jahrhundertealter Krieg. Zwerge sind der Meinung, dass alle Drow zu finsteren Gottheiten beten. Drow, welche die Hallen der Zwerge betreten, werden ohne Vorwarnung und unter Einsatz allen vorhandenen Kriegsgeschicks zur Strecke gebracht. Zwerge halten Geschichten, die von neutralen oder guten Drow-Gottheiten berichten, für übelste Drow-Propaganda, die einzig und allein das Ziel verfolgt, den Zwergen zu schaden.
Vorlieben:
Zwerge lieben Gold, außerdem Edelsteine und „edle Steine“ hier ist ein Unterschied, edle Steine müssen nicht zwingend Edelsteine sein. Zwerge lieben natürlich auch schöne Dinge, z. B. Kunsthandwerk, manchmal Geselligkeit und zuweilen einen guten Tropfen Bier, Wein oder Met zu sich zu nehmen (allerdings eher Bier als Wein, und das menschliche Gesöff kommt natürlich bei Weitem nicht an die zwergische Braukunst heran!) Zwerge legen Horte an, in denen sie ihre Reichtümer verwahren. Zwerge auf Reisen legen manchmal auch an Orten Horte an, zu denen sie zurückzukehren gedenken. Damit stellen die Zwerge sicher, dass ihnen niemals ihr gesamter Reichtum genommen werden kann. Das ist auch die Erklärung dafür, warum Zwerge manchmal den Eindruck erwecken, plötzlich, als käme es aus dem Nichts, reich geworden zu sein. In diesem Falle wurde dann wahrscheinlich ein Teil des Schatzes aus einem Reise-Hort geholt.
Verhalten – Wie die Zwerge von anderen gesehen werden:
(Anm. d. Autors: Ich halte diese Zusammenfassung für stark übertrieben ) Zwerge sind nüchtern, ruhig, habgierig, misstrauisch, kämpferisch, in sich gekehrt und oftmals sehr gierig. Als zähe Kämpfer weichen sie keinen Fußbreit zurück. Jeder Zwerg behandelt seine Artgenossen wie Brüder/Schwestern und Nicht-Zwerge als niedere Wesen, die auf die eine oder andere Art eine ständige Bedrohung darstellen. Ihr Blut ist dick, ihre Banden tief. Sie lassen sich nur mit höchster Vorsicht auf Abmachungen ein, halten sich dann aber buchstabengetreu daran.
Zwergische Bräuche:
Heiratsbräuche – Allgemein:
Einehe. Nur ein Drittel der Bevölkerung ist weiblich. Die Linie wird durch den Mann weitergeführt.
Begräbnisriten – Allgemein:
Zwerge beerdigen ihre Toten im Normalfall in Grabstätten aus Stein (nur selten werden die Verstorbenen in der Erde begraben). In seltenen Fällen gibt es auch Riten der Feuerbestattung; dies ist jedoch von Clan zu Clan verschieden.
Zwergische Redensart:
Kein Freund tat einem Zwerg je einen Gefallen, kein Feind ihm ein Unrecht, was nicht vollständig zurückgegeben wurde. Wenn du einen Zwergen beleidigst, solltest du schneller laufen können, als seine Axt fliegen kann! Auch den höchsten Baum fällt man dicht über der Wurzel. (Es gibt noch eine wörtliche Übersetzung dieser Redensart, aber die ist... Geschmackssache: "Wenn dein Kopf außerhalb meiner Reichweite ist, ist dein Gemächt genau auf Höhe meiner Zähne!") Es ist des Zwergen Eigenart, dass er die Frauen mag behaart! (DEN sollte man allerdings NICHT auf jedem Con loslassen!)
Der Zwergenhort:
Zwerge sind dafür bekannt, dass sie wahre Meister im Verstecken von Schätzen sind. Über Jahrtausende hat ihr Streben nach Reichtum und die unterschwellige Furcht, diese Reichtümer wieder zu verlieren, sie erlernen lassen, sogenannte Zwergenhorte anzulegen. Ein Zwergenhort ist ein häufig unterirdisch gelegener geheimer Ort, an dem ein Zwerg seine Schätze aufbewahrt. Hier befindet sich häufig auch ein Raum, der vom Zwergen nur zur Fertigung seines Meisterstückes errichtet wird. Dieser Brauch ist insbesondere unter den Handwerkern der Zwerge verbreitet. Es heißt, dass zwergische Priester in ihrem Zwergenhort Schreine für ihren bzw. ihre Götter errichten. Es ist also nicht selten, dass Zwerge sich von ihrem Clan verabschiedet haben und dann nicht wieder gekommen sind. Es ist unklar, ob Zwerge ihren Familienangehörigen den Ort ihres Hortes nennen. Es ist sehr selten, dass Zwergenhorte gefunden werden. Man sagt jedoch, dass manche Zwergenhorte wohl auch schon unfreiwillig zum Grab des Zwergen geworden sind, weil dieser sein Meisterstück nicht mehr fertigstellen konnte. Wer weiß, welche Schätze wohl schon seit Hunderten, wenn nicht sogar Tausenden von Jahren verwaist unter dem Berg liegen, weil ihr Besitzer zu misstrauisch oder zu geizig war, den Ort seines Hortes preiszugeben?
Die Fertigung des „Meisterstücks“:
Das sogenannte Meisterstück ist der Gegenstand, den ein Zwerg beginnt zu fertigen, sobald er bemerkt, dass er in einigen Jahren von dieser Welt abtreten wird. Hierzu zieht sich der Zwerg in eine Werkstatt zurück, die sich häufig am gleichen Ort befindet wie der Hort des Zwergen. Hier erschafft er mit all seiner Fertigkeit einen letzten besonderen Gegenstand, der das Beste sein soll, das er jemals schuf. Obwohl Zwerge im Normalfall eine Antipathie gegen Magie haben, heißt es, dass Meisterstücke manchmal sehr besondere Fähigkeiten besitzen. Schafft es ein Zwerg, sein Meisterstück zu vollenden, dann wird er es zumeist einem seiner Nachfahren vererben oder einem Freund verehren. Dies ist eine der höchsten Ehren, die jemandem zuteil werden kann.
 
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